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Trail-Welt
Glossar

Trail von A bis Z

DNF, VP, D+ oder Cut-off: Die Begriffe, die in Reglements, Ergebnislisten und auf dieser Seite immer wieder auftauchen, kurz erklärt.

B

Back-to-back
Zwei lange Läufe an aufeinanderfolgenden Tagen. Ein typischer Baustein im Training für Ultras, weil der zweite Lauf mit müden Beinen beginnt. Training →

C

Cut-offBarrière horaire, Zeitschranke
Uhrzeit, bis zu der man einen Kontrollpunkt erreichen oder verlassen muss. Wer zu spät ist, wird aus dem Rennen genommen. Die Zeiten legt jedes Rennen selbst fest.

D

D+ und D−Dénivelé
Positive und negative Höhenmeter einer Strecke. D+ ist die Summe aller Anstiege, D− die Summe aller Abstiege. Auf Trail-Welt steht dafür hm.
DNFDid Not Finish
Gestartet, aber nicht im Ziel angekommen, egal ob durch Aufgabe, Verletzung oder Cut-off. DNS steht für nicht gestartet, DSQ für disqualifiziert.
Drop Bag
Beutel mit eigener Ausrüstung und Verpflegung, den der Veranstalter zu einem oder mehreren Verpflegungspunkten bringt. Ob und wo es ihn gibt, steht im Reglement.

F

FKTFastest Known Time
Schnellste bekannte Zeit auf einer Strecke außerhalb eines Rennens, etwa auf einem Fernwanderweg oder einer Gipfelroute.

G

Golden Trail World Series
Weltweite Serie über kürzere, schnelle Trailrennen, meist um die Marathondistanz und darunter. Einige Rennen dieser Serie stehen auch auf Trail-Welt. Rennen →

I

ITRAInternational Trail Running Association
Internationaler Verband für Trailrunning. ITRA bewertet Rennen mit ITRA-Punkten nach Länge und Höhenmetern und führt den ITRA Performance Index, eine Leistungszahl für Läuferinnen und Läufer. Manche Rennen verlangen ITRA-Punkte als Qualifikation.

K

km-effort
Maß für die Anstrengung einer Strecke: Kilometer plus 1 km je 100 Höhenmeter. 100 km mit 6.000 hm entsprechen 160 km-effort. Die UTMB World Series ordnet ihre Distanzen danach in Kategorien ein. UTMB erklärt →
KontrollpunktCP, Checkpoint
Stelle an der Strecke, an der die Durchgangszeit erfasst wird. Oft zugleich Verpflegungspunkt und Ort eines Cut-offs.

L

Laufweste
Eng anliegender Rucksack mit Fächern vorne für Soft Flasks und Riegel. Darin steckt beim Ultra auch die Pflichtausrüstung. Ausrüstung →
LosverfahrenLotterie, Verlosung
Bei begehrten Rennen gibt es mehr Anmeldungen als Startplätze. Dann entscheidet ein Los, wer starten darf. Oft gelten vorher Qualifikationsbedingungen. Anmeldung →

P

Pacer
Begleitläufer, der einen Teilnehmer auf einem Teil der Strecke unterstützt. Nur bei manchen Rennen erlaubt, in den Alpen eher selten.
Pflichtausrüstung
Ausrüstung, die jeder Teilnehmer laut Reglement dabeihaben muss, zum Beispiel Rettungsdecke, Regenjacke, Stirnlampe und Handy. Sie wird vor dem Start oder unterwegs kontrolliert. Ausrüstung →
Powerhiking
Zügiges, kraftvolles Gehen bergauf, oft mit Stöcken. In steilen Anstiegen ist es meist effizienter als Laufen.

Q

Qualifikation
Nachweis, dass man ein Rennen bestimmter Länge oder Schwierigkeit gefinisht hat, bevor man sich anmelden oder am Los teilnehmen darf. Bei der UTMB World Series zählen Running Stones und der UTMB Index. UTMB erklärt →

R

Rettungsdecke
Dünne, beschichtete Folie gegen Auskühlung. Bei fast allen alpinen Ultras Teil der Pflichtausrüstung, oft mit Mindestgröße.
Running Stones
Punkte, die man für ein Finish bei einem Event oder Major der UTMB World Series bekommt. Sie erhöhen die Chancen in der Verlosung für die Finals in Chamonix. UTMB erklärt →

S

Skyrunning
Bergläufe im Hochgebirge mit steilen, teils technischen Passagen. Dachverband ist die International Skyrunning Federation.
Soft Flask
Weiche Trinkflasche, die sich beim Leeren zusammenfaltet. Steckt meist vorne in der Laufweste.
Stöcke
Faltbare Laufstöcke entlasten bergauf und bergab. Die meisten Rennen erlauben sie, einige verbieten sie auf Teilstücken oder ganz.

T

Tapering
Gezieltes Reduzieren des Trainingsumfangs in den Wochen vor einem Rennen, damit der Körper ausgeruht an den Start geht. Training →
Technisch
Beschreibt Strecken mit Wurzeln, Geröll, Blockgelände oder Kletterstellen, auf denen man langsamer und konzentrierter laufen muss.

U

UltratrailUltra
Jedes Trailrennen, das länger ist als ein Marathon mit 42,195 km. Die Spanne reicht von gut 50 km bis über 300 km.
UTMB Index
Leistungsindex der UTMB World Series, berechnet aus den eigenen Ergebnissen, getrennt nach den Kategorien 20K, 50K, 100K und 100M. Er dient unter anderem zur Einteilung in Startblöcke. UTMB erklärt →
UTMB World Series
Weltweite Rennserie mit Events, Majors und den Finals in Chamonix. Wer bei einem Rennen der Serie finisht, sammelt Running Stones für die Finals. UTMB erklärt →

V

Vertical KilometerVK
Rennen über 1.000 Höhenmeter bergauf auf möglichst kurzer Strecke, meist nur wenige Kilometer lang.
VPVerpflegungspunkt, Ravito
Station an der Strecke mit Getränken und Essen. Abstände und Angebot stehen im Reglement. Auf Trail-Welt sind sie im Höhenprofil markiert, wenn der Veranstalter sie veröffentlicht. Rennen →